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Home Programm Übersicht Programm Dienstag, 14.10.08 Andreas Schnermann feat. Inga Lühning & Heio von Stetten
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TEIL 2. Konzert und Lesung
Andreas Schnermann Sextett feat.
Inga Lühning (voc.) & Heio von Stetten (words)

Tell Me The Truth About Love
(Poems by W.H. Auden)

Uhrzeit: ca. 21.30 Uhr
Ort: Stadttheater Ratingen
Datum: Dienstag, 14.10.08

Eintritt für den gesamten Abend:
(beinhaltet Teil 1. u. Teil 2.)
18,-- / erm. 15,-- / zzgl. VVKG

Andreas Schnermann & Inga Lühning

www.andreasschnermann.de

Konzert und Lesung

Die Texte des englischen Schriftstellers W.H. Auden stellen das Besondere im Alltäglichen und die vergänglichen, aber unvergesslichen Momente des Lebens in den Vordergrund. Stets gewürzt mit viel Witz und Weisheit und einem Schuss Ironie.

Jüngst hat der Autor, der in England in einem Atemzug mit den ganz Großen wie W.B. Yeats und T.S. Eliot genannt wird, auch in Deutschland eine Renaissance erlebt. Sein „Funeral Blues“ hat durch den Kinoerfolg „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ neue Popularität erlangt.

Den international tätigen Pianisten, Komponisten und Bandleader Andreas Schnermann begeisterte die sensible Lyrik Audens. Er stellte sich der großen Herausforderung, diese vielschichtigen Texte in Musik umzusetzen. Das Ergebnis sind fragile Songs, die einen den Atem anhalten lasse. Für die Gesangsparts konnte Inga Lühning gewonnen werden, die vom Focus als „Neue der Jazz-Szene, nixenhaft und geheimnisvoll“ bezeichnet wurde.

Heio von StettenHeio von Stetten, einer der populärsten und meistbeschäftigten Schauspieler, die das deutsche Fernsehen zu bieten hat, leiht den Gedichten seine Stimme. Dabei zeigt er, dass es auch über die Liebeslyrik hinaus bei Auden einiges zu entdecken gibt.

Bei ihren Konzerten nehmen Schnermann und Lühning das Publikum mit auf eine wunderbare musikalische Reise, die durch Zwischenstopps in Form von Heio von Stettens stimmungsvollen Lesungen zum Innehalten, Lachen, aber auch Nachdenken einlädt.

„Tell Me The Truth About Love“ ist auch der Titel des vielverheißenden Albums, an dessen Ende man vielleicht nicht unbedingt die Wahrheit über die Liebe kennt, aber eines mit Sicherheit weiß: Man möchte gleich wieder „repeat“ drücken, um den Zauber von vorne beginnen zu lassen.

Pressestimmen CD: „Sanfte Melodien, warme Sounds, verspielte Romantizismen, die Schnermann meisterhaft beherrscht, ohne ins Sentimentale abzugleiten, singende Saxophonläufe und der runde Ton des Flügelhorns, dazu ein unauffällig gefälliger Bass, sowie ein sensibles Schlagzeug – all dies sind Zutaten für eine gelungene anheimelnde und stimmungsvolle Einspielung.“ JAZZPODIUM

„Vordergründig leicht schwingen sich seine Stücke in tänzerische Grooves, fügen sich swingende Klänge ineinander, ein Bandoneon bringt einen Hauch der Melancholie des Tango, ein Streichquartett singt von schmelzenden Balladen, und doch steckt hinter aller Schönheit auch immer der Biss, die moderne Wucht des Jazz.“ FONO FORUM

Besetzung:

Andreas Schnermann – piano
Inga Lühning – vocal
Matthias Bergmann – fluegelhorn
Paul Heller – sax & clarinets
Kai Brückner – guitars / dobro
Dietmar Fuhr – bass
Jens Düppe – drums


Andreas Schnermann
Andreas Schnermanngeb. 1968 in Wipperfürth, begann in seiner Jugend zunächst mit der elektronischen Orgel und wechselte dann zum Klavier. Erster Unterricht bei Jochen Bohnes und Achim Kaufmann. Von 1992-1996 studierte er Jazzpiano an der Swiss Jazz School in Bern bei Joe Haider und William Evans. Gleichzeitig spielte er zahlreiche Auftritte in Clubs und auf Festivals in diversen Formationen der Schweizer und Deutschen Jazzszene und tourte mit seinem Quintett Plux durch Europa. Abschluss an der Swiss Jazz School im Jahre`96.
Studienaufenthalte in der Schweiz, New York und Kanada. u.a. bei Barry Harris, Kenny Werner, Joe Lovano, Dave Douglas und Dave Holland etc. Auftritte und Studioarbeit u.a.mit Ack van Rooyen, Mike Lee, Dani Schenker, B�nz �ster, Phil Maturano, Jan von Klewitz, Dietmar Fuhr, Paul Heller, Pepe Berns, Matthias Bergmann etc. Andreas Schnermann ist neben seiner kompositorischen und Bandleader Tätigkeit ein gefragter Sideman, Komponist und Arrangeur. Er gibt Workshops und ist als Dozent tätig.


Inga LühningInga Lühning (voc)
wurde 2002 mit dem Projekt [re:jazz] einem größeren Publikum bekannt. In einer Story über die neuen Stimmen im deutschen Jazz schrieb der Focus daraufhin „Ohne Sängerinnen wie Lisa Bassenge, Inga Lühning, Linda Carriere oder Joy Denalane, wäre alles nichts!“ (Focus 12/03). Ganz richtig, denn eine Sängerin wie Inga Lühning, die im Studio wie auf der Bühne mit ihrer natürlichen Präsenz überzeugt, ist nicht nur Gold wert, sondern auch selten.

2002/03 schickte das Goethe-Institut sie deshalb nach Addis Abeba/Äthiopien, 2004/05 holen sie die "Fantastischen Vier" als Sängerin in ihre Tour-Truppe. Im Oktober 2006 ist sie auf dem Album „Tell me the truth about love“ zu hören, mit der romantischen Lyrik W.H.Audens in Vertonungen von Andreas Schnermann.

2001 legte die Sängerin mit ihrem Quartett "Lühning" ein Debüt-Album vor, das ihre faszinierende musikalische Persönlichkeit auf den Punkt bringt: "Lühning" ist psychedelic, Trip Hop, Drum & Bass, Bossa Nova und Deephouse, auch wenn das Herz akustisch beim Jazz schlägt. Die zweite Platte "Entfernung" erschien im Mai 2008 und geht einen Schritt weiter – die Sprache ist diesmal deutsch.

Jens Düppe (drums):

Jens DüppeJens Düppe kommt aus Schwäbisch Gmünd in Süd-Deutschland. Er bekam früh Klavierunterricht, begann mit 10 Jahren Schlagzeug zu lernen und studierte bis 2002 Jazz in Weimar und Amsterdam. Düppe war lange Zeit Mitglied des Bundesjugendjazzorchesters (BuJazzO) und erhielt 2001 ein Stipendium für einen Studienaufenthalt in New York City. 2003 holte ihn Albert Mangelsdorff ins Deutsch-Französische Jazz Ensemble und arbeitete daraufhin auch mit Düppe im Mangelsdorf-Dauner Quintett.

Derzeit lebt Jens Düppe in Köln, spielt in zahlreichen Formationen und arbeitet als Dozent für das Bundesjazzorchester. Die derzeit wichtigsten Projekte sind SHREEFPUNK mit Deutschen Trompeter Matthias Schriefl, PSQ mit dem Luxembourgischen Vibraphonisten Pascal Schumacher und Dimitar Bodurov, einem Pianisten aus Bulgarien, welcher Bulgarische Folklore und Europäische Jazztradition verschmelzen lässt.
Konzerte u.a. mit Maria Schneider, Dave Liebman, Kenny Werner, Lee Konitz, Toots Thielemans, Ack van Rooyen, Charlie Mariano, John Marshall, Bert Joris, Scott Hamilton, Harry Allen, Jesse Davis, Ferdinand Povel, Edy Matinez, Markus Stockhausen, NDR Big Band, HR Big Band, Brussels Jazz Orchestra.

Matthias BergmannMatthias Bergmann,
Jazz Trompeter und Flügelhornist aus Köln, Leader eines eigenen Quintetts, Co-Leader im Paul Heller-Matthias Bergmann Quintett. Duo Projekte mit Oliver Schroer, Kirchenorgel und mit Jürgen Friedrich, Piano. Sideman u.a. in den Bands von Andreas Schnermann, Frank Sackenheim, Florian Ross. Mitglied in Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass und im Cologne Contemporary Jazz Orchestra. Trompetendozent an der Musikhochschule Köln und der Glen Buschmann Jazz Akademie Dortmund.

Dietmar Fuhr, bass
Dietmar FuhrDietmar Fuhr, Jg. 1964, studierte von 1987- 91 Kontrabass an der Musikhochschule Köln. Ein längerer Aufenthalt in New York folgte, bei dem er durch zahlreiche Auftritte mit ausgezeichneten Musikern seine musikalischen Fertigkeiten verfeinern konnte. Seit dieser Zeit ist er ein gefragter Musiker der deutschen und europäischen Jazzszene. Unzählige Projekte führten ihn unter anderem nach Indien, Irland, Spanien , Italien, Portugal, Frankreich, Skandinavien und Russland. Dabei spielte er mit vielen verschiedenen Musikern, wie z.B. Enrico Rava, Riechie Beirach, Dave Liebman, Kurt Rosenwinkel, Jochen Rückert, George Garzone, Wolfgang Muthspiel, Danny Gottlieb, Antonio Farao, Nils Wogram, Achim Kaufmann, Florian Ross, etc.

Kai BrücknerKai Brückner, Gitarre

geb. 1969, 1990-94 Studium an der Hochschule der Künste. 1994 - 1995 Aufenthalt in New York; Unterricht u.a. bei John Abercrombie, Mike Stern und Wayne Krantz. 1999 ermöglichte ihm ein Stipendium des Berliner Senats den Besuch des International Jazzworkshop in Banff, Kanada (Lehrer: Kenny Werner, Dave Holland, Dave Douglas u.a.). Bandprojekte u.a. Yakou Tribe, Kai Brückners MicroBazaar, Jerry Granelli's UFB, Jacobien Vlasman Quartett, Thürichens Tentett, Lone World Trio, Pepe Berns Network, Zoriya, Tilman Dehnhard Quintett, Tanmoy Bose's "TaalTantra". Kompositionen für Filmmusik (ZDF und arte). Touren in den USA und Kanada mit Jerry Granelli, in Deutschland und Europa mit diversen Bands und in Indien mit dem Tabla Spieler Tanmoy Bose. Weitere Projekte: Merkur mit Sebastian Merk, Pepe Berns und Christian Weidner, Jocelyn B. Smith Band, Jannis Zotos Group, Pepe Berns Network, Lisa Bassenge Band und Andreas Schnermanns W.H. Auden Project feat. Inga Lühning. Im Herbst 2006 mit Yakou Tribe auf Goethe Institut Tour durch West- und Ostafrika.

Diskographie (Auswahl): Human Factor CD Kalamanya (Biber/In-akustik), Jerry Granelli's UFB CDs Broken Circle und News From The Street (Intuition/Schott), Rinde Eckert CD Story In, Story Out (Intuition/Schott), Willekes Wille "Wilde Schöne Welt" (Klangräume), Lone World Trio CD Brückner-Beat (Hazelwood), Thürichens Tentett Lady Moon (Minor Music) Jacobien Vlasman Quartett CD Infant Eyes (Timescraper), Thürichens Tentett "The Thin Edge" (Minor Music), Brückner "Bukowski" (Deutsche Grammophon), Andreas Schnermann "Welcome To My Backyard" (Edition Collage) und Tell Me The Truth About Love (Challenge), Tilmann Dehnhard Quintett "Koala Louge" (Traumton) und We Live There (Klangräume), Tanmoy Bose "Taaltantra" (Times Music,India), Jocelyn B. Smith Expressionzz (Blondell), Pepe Berns Network Closely Handled (schoener hören), Lisa Bassenge A Little Loving (Minor Music).

Paul Heller

Paul Heller
Tenorsaxophonist, Komponist , Arrangeur

  • geboren am 21.April 1971 in Jülich.
  • studierte 1990 - 1994 an der Musikhochschule in Köln bei Wolfgang Engstfeld
  • spielte 1987-1988 im LandesJugend JazzOrchester NRW und von 1989 -1991 im Bundesjazzorchester unter der Ltg. von Peter Herbolzheimer


Preise:

  • 1. Preise beim Landeswettbewerb “Jugend jazzt, NRW“
    in den Jahren 1983, 1985 und 1986
  • 1. Preise beim “Internationalen Kompositionswettbewerb von Monaco“
    1995 und 1998
  • Kulturförderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen im Jahr 1996

1990 begann Paul Heller als professioneller Musiker zu arbeiten und spielte in den Big Bands von Thilo Berg, Jeff Cascaro, in der Bobby Burgess Big Band Explosion, dem Brussels Jazz Orchestra und ist seit der Gründung im Jahr 1994 Mitglied in Bob Brookmeyer‘s New Art Orchestra.

Als gefragter Solist spielte er mit so unterschiedlichen Musikerpersönlichkeiten wie: Steve Swallow, Adam Nussbaum, Al Foster, Johnny Griffin, Roman Schwaller, Dusko Goykovich, Eddie Gomez, Volker Kriegel, Bennie Wallace, Ack van Rooyen, Kenny Werner, John Engels, Walter Norris, JoAnne Brackeen und mit seiner Partnerin in Musik und Leben, Fay Claassen.

Im Auftrag des Goethe-Instituts unternahm Paul Heller ausgedehnte Tourneen in der Türkei, in Mexiko, Sri Lanka, Indien und Bangladesch.

Als Lehrer wird er bei vielen Jazzworkshops u.a. in Inzigkofen, Unna, Koblenz, Jena, Dortmund, etc. eingeladen. Von 2000-2005 war Paul Heller Hauptfachdozent für Jazzsaxophon an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz.

Unter eigenem Namen veröffentlichte der Tenorsaxophonist, Komponist und Arrangeur bisher drei CDs mit u.a. Ack van Rooyen, Roberto DiGioia, Franco Ambrosetti, Jochen Rückert, Wolfgang Haffner, Achim Kaufmann, John Hollenbeck und seinem Bruder Ingmar Heller.
Als Sideman ist Paul Heller auf unzähligen CDs, Radio- und TV-Produktionen vertreten.

Seit 2005 ist Paul Heller Mitglied der WDR Big Band, leitet seit 15 Jahren zusammen mit Ack van Rooyen das gemeinsame Paul Heller-Ack van Rooyen Quintett und ist als Sideman einer der gefragtesten Musiker der jüngeren Generation.     

Aktualisiert am Freitag, 26. September 2008 um 14:27